Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. „Warum bin ich Christ“
  12. Was eine Messe wiegt
  13. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  14. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen

29. Jänner 2023 in Chronik, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach seiner Bekehrung zum Christentum wollte Matthew Grech nicht mehr als Homosexueller leben. Ein Interview über seine Erfahrungen brachte ihn jetzt vor Gericht.


La Valletta (kath.net/jg)
Einem christlichen Mitarbeiter einer Wohltätigkeitsorganisation droht eine Gefängnisstrafe, nachdem er in einem Interview erzählt hat, wie ihm sein Glaube ermöglicht hatte, sich von einem homosexuellen Lebensstil abzuwenden, den er nicht mehr fortführen wollte. Dies berichtet Fox News.

Die Behörden werfen dem 33jährigen Matthew Grech vor, er habe mit dem Interview gegen das in Malta geltende Verbot von „Konversionspraktiken“ verstoßen. Seine Rechtsberaterin sagte, dies sei der erste Fall dieser Art. Es drohe ein „juristischer Dominoeffekt“, der die Meinungsfreiheit und die Religionsfreiheit in der westlichen Welt gefährden könnte.

Laut einer Abschrift des Interviews mit PMnews Malta schlug Grech niemandem vor, eine Therapie zur Änderung der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität zu beginnen. Er übte aber Kritik an der Gesetzeslage in Malta und erklärte, wie er zu der Überzeugung gekommen war, dass Homosexualität keine Identität sondern eine Praxis sei, die mit seinem christlichen Glauben nicht vereinbar ist.


PMnews Malta habe seinen Standpunkt zu Homosexualität und Sexualität im Allgemeinen gekannt. Die Plattform habe ihn zum Interview eingeladen, weil sie mehr von einer Perspektive erfahren wollte, die von vielen gemieden werde. Die Redakteure von PMnews Malta seien interessiert gewesen, weil sie für die Meinungsfreiheit eintreten und nicht wollten, dass bestimmte Standpunkte ausgeblendet werden, nur weil sie unpopulär sind, sagte Grech.

Nachdem ihn LGBT-Aktivisten mit Verbindung zur Regierung von Malta und die Schwulenrechtsbewegung von Malta wegen des Interviews bei der Polizei angezeigt hätten, drohten ihm jetzt 5.000 Euro Strafe oder bis zu fünf Monate Gefängnis, wenn er verurteilt werde, gab Grech an. Das Gesetz verbietet es, „Konversionspraktiken“ zu bewerben. Die Journalisten, die Grech interviewt haben, werden sich deshalb ebenfalls vor Gericht verantworten müssen.

Grech wird vor Gericht vom Christian Legal Centre (CLC) vertreten, einer Organisation mit Sitz in London, die sich auf Fälle religiöser Diskriminierung gegen Christen spezialisiert hat. Andrea Williams, Geschäftsführerin des CLC, sagte, dass Grechs Behandlung durch die Behörden von Malta seine Freiheit als Christ und das grundlegende Recht auf freie Meinungsäußerung verletzen. Diese Rechte sind sowohl in der Verfassung von Malta als auch in der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) verankert.

Malta war das erste Land der Europäischen Union, in welchem Praktiken kriminalisiert wurden, welche die sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und/oder den Ausdruck des Geschlechts einer Person ändern, unterdrücken oder eliminieren sollen. Das Gesetz wurde 2016 beschlossen.

Grech hatte früher sexuelle Beziehungen mit anderen Männern. Als er sich zum Christentum bekehrte, wollte er dieses Leben nicht mehr weiter führen. Er kam mit der International Federation for Therapeutic and Counseling Choice (IFTCC) in Kontakt, einer in Großbritannien ansässigen Organisation, die sich dafür einsetzt, dass Menschen ungewollte Neigungen und Verhaltensweisen ablegen und Unterstützung finden können, ohne dabei verurteilt zu werden. Er arbeitet jetzt für den Core Issues Trust, eine Organisation, die eng mit der IFTCC zusammenarbeitet und Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen dabei unterstützt, diese abzulegen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Religionsfreiheit

  1. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  2. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  3. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  4. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  5. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit

Homosexualität

  1. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  2. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  3. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten

Meinungsfreiheit

  1. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  4. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  5. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  3. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  4. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  5. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  6. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  7. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  10. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  11. Bischofstreffen zu Ehe und Familie will Abschlussbericht publizieren
  12. Du bist eingeladen – mit deinem ganzen Leben
  13. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  14. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  15. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz