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Harris’ Versagen an der US-Südgrenze könnte sie wichtige katholische Stimmen kosten

14. August 2024 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Besonders Hispanoamerikaner, die überwiegend Katholiken sind, leiden unter den Folgen der illegalen Migration, für die Vizepräsidentin Kamala Harris verantwortlich ist.


Washington D.C. (kath.net/jg)

Der ineffektive Schutz der US-Südgrenze vor illegaler Migration könnte Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris wichtige Stimmen unter den katholischen Wählern der USA kosten, schreibt Steve Cortes in einem Artikel für RealClearReligion. Harris ist als US-Vizepräsidentin für die Situation an der Grenze verantwortlich, die durch einen massiven Zustrom illegaler Einwanderer aus Süd- und Mittelamerika gekennzeichnet ist. In den letzten dreieinhalb Jahren, also seit Harris Vizepräsidentin ist, sind mindestens 10 Millionen illegale Migranten über die Südgrenze in die USA gekommen.

Oft sind es Hispanoamerikaner, die von den Folgen dieser Situation am stärksten betroffen sind. Dies gelte insbesondere für Verbrechen, die von illegalen Migranten verübt werden, schreibt Cortes.


CatholicVote hat sich dieses Themas angenommen, da die meisten Hispanoamerikaner Katholiken sind. Brian Burch, der Präsident von CatholicVote hat festgestellt, dass die amerikanischen Katholiken zu den großzügigsten und offensten Menschen der Gesellschaft gehören, sie würden die Unordnung und das Chaos an der Südgrenze aber nicht tolerieren. Das „Versagen“ von Kamala Harris habe amerikanischen Bürgern das Leben gekostet, während gleichzeitig zehntausende Migranten dem Risiko von Vergewaltigung, sexuellen Übergriffen und Ausbeutung ausgesetzt seien. Kartelle, Menschen- und Drogenhändler würden von der Situation profitieren, während normale Menschen, insbesondere Kinder, darunter leiden.

Das dürfte sich auch im Wahlverhalten niederschlagen, fährt Cortes fort. Eine Umfrage von American Greatness im Bundesstaat Pennsylvania hat gezeigt, dass Donald Trump unter katholischen Wählern einen Vorsprung von 17 Prozent vor Kamala Harris hat. Er führt dort mit 54 zu 37 Prozent. Insgesamt beträgt der Vorsprung von Trump auf Harris nur zwei Prozent. Es kann daher gut sein, dass in einem Staat, dessen Wahlergebnis bei der Präsidentenwahl knapp sein wird, die katholischen Wähler den Ausschlag geben werden.

Trumps Vizepräsidentschaftskandidat JD Vance, der aus dem benachbarten Bundesstaat Ohio stammt, könne dazu beitragen, die katholischen Stimmen für Trump zu mobilisieren. Vance war vor kurzem an der Grenze und hat Harris Politik scharf kritisiert, schreibt Cortes. „Kamala Harris hat Versprechen gemacht, als sie ins Amt gekommen ist und sie hat die Versprechen gehalten und die amerikanische Südgrenze geöffnet“, sagte er wörtlich. „Wir müssen uns daran erinnern, dass diese Maßnahmen, so schrecklich und idiotisch sie waren, dazu führen, dass normale Menschen leiden“, fuhr er fort.

 

 


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