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Zölibatäre Zölibats-Kritiker

6. Juli 2010 in Österreich, 22 Lesermeinungen
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Laut Zulehner-Studie will eine Mehrheit der Pfarrer, dass Priester verheiratet sein dürfen. Aber nur 13 Prozent würden heiraten, wenn sie dürften. Wie die wohl über die Ehe predigen würden, wenn sie verheiratet wären? - Von Stephan Baier / Die Tagesp


Graz (kath.net/Tagespost)
Wer über fremde Völker und Länder schlecht spricht, ist xenophob oder rassistisch und jedenfalls ein Depp. Wer dagegen über das eigene Volk und Land schlecht spricht, genießt höchste Glaubwürdigkeit. Ein Deutscher, der an Deutschland kein gutes Haar lässt (häufig), ein Österreicher, der Österreich verhöhnt (meist ironisch), ein Franzose, der auf Frankreich schimpft (sehr selten), der muss es ja wissen, nicht wahr?

So auch mit Glaube und Lebensform: Was nützen uns all die Anders- und Ungläubigen als Kirchenkritiker? Richtig lustig wird es doch erst, wenn Katholiken die katholische Kirche kritisieren, am besten Theologieprofessoren, die auch den entsprechenden Wortschatz beherrschen. Und was haben wir davon, dass Laien, die verheiratet oder wiederverheiratet sind, oder zumindest heiraten dürften, den Zölibat furchtbar finden? Spannung kommt doch erst auf, wenn Zölibatäre erklären, warum der Zölibat abgeschafft gehört. Deshalb müssen die österreichischen Bischöfe für die neue Zulehner-Studie so richtig dankbar sein. Da können sie nun für 19,95 € nachlesen, was sie im täglichen Kontakt mit ihren Pfarrern immer schon erfahren: dass viele Zölibatäre mit dem Zölibat ein Problem haben. Die Jungen übrigens weniger als die Älteren, weshalb das habilitierte Ersatz-Lehramt Zulehner die Jüngeren als Modernisierungs-Skeptiker aburteilt. Logisch: Wer heute keine handfeste Identitätskrise hat, muss ja vormodern sein!


Laut Zulehner-Studie will eine satte Mehrheit der Pfarrer, dass Priester heiraten und Verheiratete Priester werden dürfen. Aber nur 13 Prozent würden selbst heiraten, wenn sie das dürften ohne ihr Amt zu verlieren. Wie die wohl über die Ehe predigen würden, wenn sie selbst verheiratet wären?

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Lesermeinungen

 GvdBasis 7. Juli 2010 

Freimaurer, Rotarier, Weltverschwörung und Co.

Zitat von cwr: \"Da die Kirche stark unterwandert ist von der Freimaurerloge und von der Unterloge, den Rotariern. Auch wenn das manch einer nicht glauben möchte, ich bin davon überzeugt.\" Zitat Ende

Das klingt natürlich hoch interessant. Es werden seit Jahrzehnten derlei Behauptungen in Umlauf gebracht. Eigentlich eine ungeheure Anschuldigung, denn als Logenmitglied ist man als Katholik exkommuniziert.

Meiner Ansicht nach ist es aber nicht in Ordnung bzw. halt allzu einfach, nur irgendwelche Behauptungen - oder auch Verschwörungstheorien - in Umlauf zu bringen und damit alle verrückt zu machen, ohne auch nur in Ansätzen den Wahrheitsbeweis anzutreten.

Ich gehöre zu jenen, die solche Vermutungen durchaus mit Aufmerksamkeit beobachten. Aber Ihr alle, die Ihr alles darüber zu wissen vorgebt: verliert endlich diese schreckliche Angst, redet offen und nennt die Dinge und Menschen beim Namen! Oder schweigt bitte, weil sonst könnte auch so etwas Rufmord sein.


2
 
 Antiklon 7. Juli 2010 
 

@Ehrenmann - Alles andere als repräsentativ!

In der Zwischenzeit habe ich mich bei jemandem informiert, der sich mit Umfragestatistiken auskennt. Für beide Umfragen, die ein spezielles Kollektiv betreffen, ist der Rücklauf bzw. Anteil der Befragten viel zu tief. Immer besteht der Verdacht auf einen systematischen Fehler (Bias). Es sollte ein minimaler Rücklauf von 50% angestrebt werden, 60% wird als gut, 70% und höher als sehr gut bezeichnet. (Babbie, E.R., The practice of social research, 2001) Bezeichnend ist auch der Hinweis in der Studie von Prof. Lins, dass es letztlich den Lesern der Studie überlassen bleibe, welche Schlüsse bezüglich Verallgemeinerbarkeit der präsentierten Ergebnisse zu ziehen seien. Damit wird indirekt auch die schwache Aussagekraft der Studie zugegeben.


0
 
  7. Juli 2010 
 

@Parteienvielfalt in der heutigen Kirche.

Sehr richtig, genau so sehe ich es auch. Da die Kirche stark unterwandert ist von der Freimaurerloge und von der Unterloge, den Rotariern. Auch wenn das manch einer nicht glauben möchte, ich bin davon überzeugt. Satan findet immer Wege sich einzuschleichen.


0
 
 Waldi 7. Juli 2010 
 

Parteienvielfalt in der heutigen Kirche.

Wir haben heute keine einheitliche katholische Kirche mehr, sondern ein unübersehbares Parteiengefüge persönlicher Interessen, wie in der Politik. Zerstritten und zerteilt, losgelöst von Rom und vom Papst, versuchen sich immer mehr Interessengruppen in der Kirche Gehör zu verschaffen, mit dem Anspruch unerträglicher Besserwisserei, ohne sich die geringsten Gedanken darüber zu machen, wie sehr sie der Kirche und dem Gottesvolk schaden.
Mit Pater Werenfried van Straaren möchte ich klagen: \"Was wir jetzt sehen, ist keine Wachstumskrise, sondern Zerfall. Kein vielversprechender Frühling, sondern dunkler Herbst. Kein Ausschlagen neuen Lebens, sondern massiver Abfall toter Äste und dürrer Ranken, die mit dem göttlichen Weinstock keine Verbindung mehr haben.\"
Das ist die beklagenswerte Situation der heutigen Kirche, die nur noch ein Blinder übersehen kann. Die gewissenlosen Dauerkritiker innerhalb der Kirche haben sich diese Kirche zur Zielscheibe gemacht, um den Frust ihrer eigenen Glaubensprobleme abzureagieren.


2
 
  7. Juli 2010 
 

Partnerschaft leben

Ist doch klar, beim Rest würde die Ehe ja auch \"Eingetragene Partnerschaft\" heißen müssen :-)


1
 
 GvdBasis 6. Juli 2010 

Scheint ja ein alter Hut zu sein, das Thema

Ich bedanke mich für die Zustimmung zu meiner Frage weiter unten, aber wie ich sehe, hat bisher leider niemand eine Antwort darauf?

Übrigens: Bei zvab.com (Antiquarische Bücher) bin ich auf den Zulehner-Buchtitel \"Wie Priester heute leben ... Ergebnisse der Wiener Priesterbefragung\" gestoßen, Herder, 1970; damals wohl noch ohne Auftrag vom ORF zustande gekommen, vermute ich.


0
 
  6. Juli 2010 
 

@Antiklon

\"Wie repräsentativ sind solche Studien?\"

Es wurden nicht alle Priester befragt, sondern alle Pfarrer. Und da gibt es meines Wissens nach rund 1500. Von denen haben rund 500 geantwortet. Da sieht dann er Prozentsatz anders aus.

Repräsentativ?

Die Statistiker haben Methoden entwickelt, wie man von einer vergleichsweise kleinen Anzahl von Befragten auf die Gesamtheit schließen kann.


1
 
 Ester 6. Juli 2010 
 

Ein Blick in die Scheidungstatistiken

und in die Ehebratungsstellen zeigt, dass viele Laien ein Problem mit der Ehe haben.
Also müsste man,nach der gleichen Logik das Zölibat für Laien einführen.


3
 
 Antiklon 6. Juli 2010 
 

Wie repräsentativ sind solche Studien?

Ich finde den Kommentar von Stephan Baier auch sehr gut. Von den 3500 Priestern Österreichs (siehe Webseite von Zulehner) wurden 500 befragt. Das sind 14.3%. Dann erschien ebenfalls im Juni 2010 eine Studie unter Prof. Josef Lins. Die versandten an Priester Österreichs ein Umfrageformular und erhielten von 401 Priestern eine Antwort, was laut Studie einem Rücklauf von 23.7% entspricht. Hochgerechnet sind also 1692 Formulare versandt worden. Auf die Zahl von Zulehner bezogen, betrug der Anteil der Antworten 11.5%. Ich frage mich, wie repräsentativ solche Studien sind. Geht es da nicht mehr um Stimmungsmache?
Sicher wissen wir nämlich nur folgendes: Dass offenbar 500 Priester bereit sind, sich für eine Telefonumfrage bezüglich Zölibat usw. Zeit zu nehmen und 401 Priester bereit waren, ein Formular zum selben Thema auszufüllen! Wer die Zeit hat, die Gratisstudie von Prof. J. Lins anzuschauen, möge hier klicken:

www.soz.jku.at/wsr/content/e39/e261/e2481/files2482/BerichtZoelPriester.pdf


0
 
  6. Juli 2010 
 

Aussage eines jungen Priesters:

\"Ehelos leben aus Berufung und Überzeugung. Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen und christlich gelebte Ehe und Familie bereichern sich
gegenseitig. In dem Maß, in dem die Akzeptanz für das eine abnimmt, leidet auch das andere. Unser Hauptproblem heute ist der Mangel an christlichen Familien.\"

Beten wir weiter für heilige Priester und Bischöfe!


2
 
  6. Juli 2010 
 

\"Warum seid Ihr Priester?\"

Ich vermute,viele sind nur deswegen dort,um im Innern der Kirche \"Revolution zu machen\" euphemisch dort zu \"reformieren\",den Protestantismus in die Kirche zu tragen,nicht dienen zu wollen,sondern der Kirche Gewalt an zu tun nach ihren Vorstellungen,die aber in Wirklichkeit gar nicht ihre sind,sondern die sie aus den Medien und von verschiedensten Gurus aufgeschnappt haben.


3
 
 C.S.Lewis 6. Juli 2010 

Nagel auf den Kopf getroffen

...das habilitierte Ersatz-Lehramt Zulehner...

besser kann man es nicht formulieren.
Danke, Herr Baier und danke kathnet für diesen Beitrag.


1
 
 GvdBasis 6. Juli 2010 

Ich verstehe es noch immer nicht

Mir ist noch immer rätselhaft, wieso der Österreichische Rundfunk eine solche Umfrage durchführen durfte und auch noch ein Priester mitgearbeitet hat; gegen ORF-Honorar?

Und ich möchte gerne wissen, ob der römisch-katholische Priester Professor Zulehner für die Mitarbeit an diesem Projekt eine bischöfliche Erlaubnis hatte.

Ist das in Ordnung, wenn der ORF solche Umfragen unter Mitarbeitern einer Kirche durchführt? Das soll der ORF mal in einem weltlichen normalen Betrieb versuchen, in einer Bank, einem Konzern, einem Amt, einem Medienimperium.

Was würde der ORF dazu sagen, wenn die Erzdiözese Wien eine Umfrage in Auftrag gibt, wie es den ORF-Mitarbeitern denn so geht. Wenn sich dazu ein ORF-Mitarbeiter hergeben würde, der hätte wohl am Tag darauf die Fristlose am Tisch.

Kann mir da jemand weiterhelfen, das zu verstehen?


1
 
 Genesis 6. Juli 2010 

so so!

Da haben also die Zölibatäre ein Problem mit dem Zölibat. Vielleicht genauso wie die vielen, vielen Katholiken mit der Ohrenbeichte??? Sie berauben sich selber der heiligmachenden Gnade.
Man stelle sich folgendes vor:
Ein Priester würde eine Frau heiraten. Weiß dieser Priester im Vorfeld wie oder wohin sich diese Frau entwickelt? Wie wir wissen, existiert der Teufel. Nehmen wir mal an, diese Frau wird krankhaft eifersüchtig. Nehmen wir mal an, dass eine treue Katholikin bei diesem Priester zur Ohrenbeichte geht. Nehmen wir weiterhin an, dass das diese krankhaft eifersüchtige Frau sieht, und die Hirngespinste aktiv werden. Da kann ich euch sagen, dass sich dieser Priester wieder den Zölibat zurück wünscht.
Ich könnte eine ganze Liste von Beispielen schreiben. Denn die Probleme machen auch nicht vor einem Priester halt.
Es ist nicht so, dass man dem Priester eine Ehe nicht gönnt. Vielmehr ist es so, dass ein Priester sein Jawort Gott gegeben hat und wir seine Familie sind. So sollte es zumindest sein.


2
 
 st.michael 6. Juli 2010 
 

@ Nicolas /vielen Dank für den Artikel

Man möchte einmal das Megaphon nehmen und auf voller Lautstärke durch die Kirche brüllen: \"Warum seid Ihr Priester?\" Nur und ausschließlich um uns im Glauben zu stärken. Die Kirche ist eine Hierarchie(zum Glück) und als Braut Christi ein Abbild dessen(und kann deshalb auch niemals demokratisch sein)!!
Wer es noch nicht weiß, dem sei gesagt, um derart elementare Probleme kümmern sich andere Personen in der Kirche. Und alllen kleingläubigen Priesterlein ins Stammbuch geschrieben: Wenn sich ein derartiger Titan des Geistes wie unser jetziger Papst für den Zölibat ausspricht, wird er seine triftigen Gründe haben. Ich gehe sogar so weit zu sagen: Ihr müßt das alles gar nicht verstehen, aber glaubt endlich und gebt diesen Glauben auch mal weiter.
Aber ich glaube da ist der Kern des Problems, wir haben immer weniger Gläubige und das vor allem auch unter den Priestern.
Ob sich dieser Zustand bessern lässt wenn man die staatliche Subvention (Kirchensteuer) aufgibt, kann man nicht mit Gewißheit sagen aber auf jeden Fall wären die katholisch bezahlten Dampfplauderer und die überflüssigen Pfarrgremien endlich weg ! Was für en himmlischer Zustand.


2
 
 IMMI 6. Juli 2010 

Zölibatsdebatte

\"Wenn sich die Kirche..., Wann besinnt sich die Kirche..\"
@Nicolas, Sie verwechseln da etwas. Nicht die \"Kirche\" macht das, was Sie stört, sondern ihre Glieder und Mitarbeiter, das \"Fußvolk\". Immer wieder wird von Fehlern und Sünden der \"Kirche\" geredet, wird die Kirche für Fehler ihrer Angehörigen angeprangert.
Unsere Kirche ist heilig, wie wir es im Glaubensbekenntnis beten; sünd- und fehlerhaft sind nur die Menschen, die (Mit-)Glieder dieser \"Einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche\".

Die Bezeichnung \"Wir sind Kirche\" ist genau so falsch wie \"Wir sind der Staat\"


1
 
  6. Juli 2010 
 

Auf den Glauben konzentrieren!

Der Artikel von Stefan Baier ist wirklich ein Genuß!
Ich kann meinem Vorkomentator Nicolas nur voll und ganz zustimmen. Unsere Kriche muß sich endlich wieder um den Glauben und dessen Verküdigung kümmern und sich nicht endlos mit sich selber beschäftigen.


2
 
 Dismas 6. Juli 2010 

Stimmt

der Artikel hat den richtigen Ton. Anders kann man diese dumme \"Zölibatdiskutierei\" schon nicht mehr behandeln. Außerdem eine \"zulehnerfreie\" Kirche wäre ein eindeutiger Gewinn! Vielleicht sollten sich die Zulehners dieser Welt erstmal darum kümmern, warum soviele Paare sich heute nicht mehr trauen lassen und so viele sich scheiden lassen. In der Regel zulasten der Kinder. Viele Ehescheidungen sind für die Kinder ein traumatisierendes Erlebnis und somit Kindesmisshandlungen.


3
 
 Nicolas 6. Juli 2010 
 

Zölibatsdebatte

Wenn sich die Kirche endlich mal um den Glauben kümmern würde und nicht ständig die Zölibatsdebatte führen würde, wäre sie vielleicht auch wieder wirksamer. Weide meine Lämmer, nicht nervt meine lämmer mit euren um sich selbst kreisenden Diskussionen.
Zölibat ist für den Glauben völlig unwichtig, wir glauben an Gott nicht an den Pfarrer.
Wann besinnt sich die Kirche endlich wieder auf ihre Aufgabe Gott zu verkünden. Das Problem ist doch, dass viele Menschen den glauben an Gott selber verlieren, während sich Kirchenleute Grabenkämpfe um solche Unwichtigkeiten liefern.
Über diese Pharisäer freut sich der Teufel, egal ob zölibatär oder nicht!


4
 
 Cantate 6. Juli 2010 

Köstlich !

Ich habe mich über Stephan Baiers Artikel köstlich amüsiert. Er spricht mir aus der Seele.

Anders als mit Ironie lässt sich die ewige Zölibats-Diskutiererei ohnehin nicht mehr ertragen.

Da es sich beim Zölibat um eine spirituelle Lebensform handelt, die nur im Heiligen Geist zu erfassen ist - wie übrigens auch die christliche Ehe ! - kann die Welt weder das eine noch das andere \"fassen\". Deshalb werden auch beide (!) Lebensformen attackiert mit dem Ziel der kompletten Vernichtung.


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 Siebtel 6. Juli 2010 
 

Welche Loge hat ...

... die Zulehner-Studie in Auftrag gegeben? Die Fragen dieser Studie waren höchst manipulativ gestellt: ... kannst Du Dir vorstellen, dasss ... usw.

Ich bin für eine zulehnerfreie Kirche. Aber mich fragt ja keiner...


4
 
 mundkommunion 6. Juli 2010 
 

was soll das?

Ich weiß gar nicht, warum immer wieder darum soviel Wind gemacht wird.
Es ist fest gesetzt vom Papst und somit bleibt es bestehen. Jede Zeile, jedes Wort, jede Minute ist eine reine Zeitverschwendung.
Vielleicht kapiert es ja mal die Welt, wäre sehr wünschenswert!


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