Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  9. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  14. P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu
  15. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“

Lebensrecht: Proteste gegen 'Marsch für das Leben' nehmen zu

17. September 2013 in Familie, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Linke Kritiker werfen Abtreibungsgegnern „fundamentalistisches Weltbild“ vor


Berlin (kath.net/idea) Die Proteste gegen den jährlichen „Marsch für das Leben“ nehmen zu. Am 21. September wollen Christen in Berlin für einen besseren Schutz des menschlichen Lebens demonstrieren. Der Schweigemarsch beginnt mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt und endet mit einem ökumenischen Gottesdienst. Veranstalter ist der Bundesverband Lebensrecht. Gegen den Marsch wendet sich ein „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ aus linken, humanistischen und feministischen Gruppen sowie Schwulen- und Lesbenorganisationen. Es wird auch vom Berliner Landesverband der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen sowie mehreren SPD-Bundestagsabgeordneten unterstützt. Zu ihnen gehören die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Dagmar Ziegler, und die Fraktionssprecherin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Caren Marks. Nach Ansicht des Bündnisses vertreten die Lebensrechtler „ein reaktionäres, christlich-fundamentalistisches Weltbild, in dem der Schwangerschaftsabbruch als eine ‚vorgeburtliche Kindstötung’ dargestellt wird“. Zu den Forderungen des Bündnisses gehört der uneingeschränkte Zugang zu einem legalen Schwangerschaftsabbruch.


CDU-Senator gratuliert Abtreibungsorganisation

Das Bündnis will sich am 21. September mit einer eigenen Versammlung vor dem Brandenburger Tor zu Wort melden. Geplant sind außerdem „kreative Aktionen“ gegen den „Marsch für das Leben“. Im vergangenen Jahr versuchten Mitglieder des Bündnisses, mit Trillerpfeifen und Beschimpfungen zu stören. Am 18. September soll in der Bildungseinrichtung Urania eine Podiumsdiskussion über den „neuen Einfluss christlicher Fundamentalisten“ stattfinden. Dafür stellt die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Mittel bereit. Mitveranstalter ist das der Organisation „ProFamilia“ nahestehende Familienplanungszentrum Balance, das jährlich rund 1.000 Abtreibungen durchführt. Zum 20-jährigen Bestehen des Zentrums wünschte Berlins Senator für Gesundheit und Soziales, der CDU-Politiker Mario Czaja, „viel Kraft und gutes Gelingen“.

Bundesverband: Die Menschenwürde wird missachtet Der Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht, Martin Lohmann (Bonn), wies die Kritik des Bündnisses zurück: „Wer einer Schwangeren eine Abtreibung als einen angeblich legalen folgen- und problemlosen Abbruch einer Schwangerschaft ‚verkauft’, nimmt weder sie in ihrer Würde als Frau noch die Menschenwürde des ungeborenen Kindes wirklich ernst.“ Eine Gruppierung, die in eklatanter Weise die Freiheit der Mutter „zu Kindern“ in eine Freiheit „von Kindern“ pervertiere und dabei die Würde des ungeborenen Lebens ausklammere, missachte die Menschenwürde. Es sei „mehr als gefährlich, wenn die Stärkeren den schwächsten und ‚unerwünschten’ Menschen am Beginn oder Ende ihres Lebens die Menschenwürde absprechen“.

Der Marsch für das Leben wird u.a. unterstützt durch den apostolischen Nuntius in Berlin, Erzbischof Jean-Claude Périsset, und verschiedene katholische Bischöfe und evangelische Verantwortungsträger, kath.net hat berichtet.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pro-Life

  1. Trump: Jeder Mensch vom „allmächtigen Gott“ mit einem unveräußerlichen Recht auf Leben ausgestattet!
  2. "Wir müssen jedes Leben schützen"
  3. Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
  4. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  5. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
  6. Studie zweifelt an Sicherheit und Datengrundlage von Abtreibung
  7. Polen bleibt Pro-Life
  8. Pro-Life-Song unter Top 5 bei iTunes
  9. „Für die Grundrechte von Frauen und vorgeburtlichen Kindern ist es ein schwarzer Tag“
  10. ,Du kannst dein Baby behalten!‘






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  8. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  9. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  10. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  11. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  14. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz