Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  2. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  3. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  4. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  5. Österreich: Singen bei den Messen wieder erlaubt - Erleichterungen für Taufen und Trauungen
  6. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  7. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  8. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  9. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  10. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus
  11. Gewalt gegen Israel
  12. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  13. Lateinamerika: Viele Seelsorger sterben an Covid-19
  14. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  15. Bartholomaios I. stärkt Georgischer Kirche gegen Moskau den Rücken

Erstes Gebetsfrühstück im Österreichischen Parlament

31. Mai 2017 in Österreich, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


36 Politiker aus vier verschiedenen Parteien hatten dazu eingeladen - Mitorganisatorin Gudrun Kugler unterstreicht die Bedeutung des Christentums als Inspiration für eine gute Politik


Wien (kath.net/pm) Mehr als 200 Gäste aus 26 Ländern fanden sich beim ersten Nationalen Gebetsfrühstück in Österreich heute, Mittwoch, im Abgeordnetensprechzimmer des Parlaments ein. 36 Politiker aus vier verschiedenen Parteien hatten dazu eingeladen. Organisiert wurde es vom ehemaligen ÖVP-Nationalratsabgeordneten Dr. Josef Höchtl, dem FPÖ-Nationalratsabgeordneten Dr. Andreas F. Karlsböck sowie der ÖVP-Landtagsabgeordneten und Gemeinderätin Dr. Gudrun Kugler und Prof. Dr. Friedrich Schipper von der Universität Wien. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Cellisten Csaba Bornemisza der Wiener Philharmoniker.

„Wir versuchen, uns über die Parteigrenzen hinweg auf persönlicher Ebene finden – im Geiste des gemeinsamen Glaubens. Dadurch soll auch erreicht werden, im politischen Alltag und bei Nationalratssitzungen respektvoller miteinander umzugehen – überparteilich und interkonfessionell“, so die ÖVP-Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin Dr. Gudrun Kugler.


Kugler unterstreicht außerdem die Bedeutung des Christentums als Inspiration für eine gute Politik. „Wenn wir von der Trennung zwischen Kirche und Staat sprechen, bedeutet das nicht, dass das Christentum keine politische Relevanz hat, im Gegenteil: Christliche Werte wie beispielsweise Solidarität oder das christliche Menschenbild als Grundlage für ethische Entscheidungen sind eine Bereicherung für die Gesellschaft.“ Glaube und Religion seien auch in Zeiten einer zunehmenden Säkularisierung für die Gesellschaft etwas Positives, bedenke man „das ehrenamtliche Engagement, die sinnstiftende Funktion und den Zusammenhalt, den Religion bieten kann“.

Die Tradition zum Gebetsfrühstück entstand vor mehr als 60 Jahren in den USA. Die Initiative geht auf den Methodistenpastor Abraham Vereide zurück. 1953 nahm mit Dwight Eisenhower erstmals ein US-Präsident daran teil, das seither von den Präsidenten der Vereinigten Staaten, wie auch zuletzt von Trump und Obama traditionell besucht wird. Die Gebetsfrühstücksbewegung in den Parlamenten in Berlin, Washington D.C., Brüssel und vielen anderen Hauptstädten der Welt ist seit Jahrzehnten ein beachtenswertes internationales Netzwerk von Politikern, Wirtschaftstreibenden und Personen des öffentlichen Lebens. Anfang Juni 2017 findet es zum Beispiel auch in Israel statt.

Foto: Das Organisationsteam des ersten nationalen Gebetsfrühstücks im österr. Parlament: Dr. Josef Höchtl, Dr. Gudrun Kugler, Dr. Andreas Karlsböck (von links nach rechts)


Blick ins "Plenum"


Foto (c) bei Gudrun Kugler


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 1. Juni 2017 

macht Hoffnung!

Eine wohltuende Meldung vor Pfingsten!!

Tägliches Gebet für d. Politiker
und für jeden Bürger

Gott unser Vater,
alles Gute kommt allein von dir.
Schenke uns deinen Geist,
damit wir erkennen,
was recht ist.
Und es mit deiner Hilfe auch tun.
(Aus einem Tagesgebet)


2

0
 
 Renato13 31. Mai 2017 
 

Apostel unserer Zeit

Solche Politiker brauchen wir. Das bringt Frucht. Danke an alle die somit Zeugnis ablegen. Wenn wir unseren Glauben bekennen, brauchen wir vor den "Anderen" keine Angst haben. Nur Mut!!! Maria Mutter Gottes, breite deinen Schutzmantel über unsere Politiker und erbitte ihnen die Gaben des Hl. Geistes.


4

0
 
 Renato13 31. Mai 2017 
 

m


0

0
 
 FJansen 31. Mai 2017 
 

fragwürdige Initiative

Das hört sich alles ganz nett an, bleibt aber im Ergebnis unverbindlich und religiös unklar. Ein Fortschritt wäre es, wenn das österreichische Parlament im Bewusstsein der tief christlichen Prägung seines Landes und der tragischen Zerissenheit mit den verbundenen deutschen Ländern zu einem aufrichtigen christlichen Gebet für eine christliche Zukunft Europas bewegen ließe.


3

0
 
 mphc 31. Mai 2017 

Ein Fortschritt,

dass es dieses Gebetsfrühstück endlich auch in Österreich gibt. Danke allen, die es möglich gemacht haben. Beten wir dafür dass es niemals zum Hass zwischen den Parteien kommen möge und dass es zwischen ihnen noch immer eine letzte Brücke geben möge. Wenn Gefahren drohen, brauchen wir Einheit und nicht Zerrissenheit.


4

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Regierung Biden: fast 480 Milliarden Dollar für Abtreibungsindustrie
  2. USA: Ex-Vizepräsident Pence gründet konservative Organisation - Lebensschutz ein Schwerpunkt
  3. Kardinal Burke zu Bidens aggressiver Abtreibungspolitik: Exkommunikation überlegen
  4. Bidens Budget-Direktorin mit wenig Verständnis für Gewissensfreiheit
  5. US-Milliardär Bloomberg spendete 4 Millionen Dollar für Pro-Abtreibungs-Kandidaten
  6. Lebensschützer warnen vor möglichem neuen US-Justizminister
  7. Katholischer US-Bischof Stika: ‚Beten Sie für die Seele von Joe Biden’
  8. Bischof an Joe Biden: ‚Wie wollen Sie Gott ihre Position zur Abtreibung erklären?’
  9. Pro-Life-Demokraten kritisieren Abtreibungspolitik von Joe Biden!
  10. Messbesucher werden Trump wählen, Taufscheinkatholiken Biden








Top-15

meist-gelesen

  1. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  2. „Alle Reformen der Kirche werden kein Heil bringen!“
  3. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!
  4. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  5. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  6. "Kraft apostolischer Vollmacht errichte ich den laikalen Dienst des Katecheten"
  7. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  8. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  9. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  10. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  11. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  12. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  13. Leib – Geist – Seele: eine (umstrittene) Tagung im Vatikan
  14. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  15. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz