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Den Himmel auf Erden bauen

14. November 2021 in Aktuelles, 29 Lesermeinungen
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Franziskus: alle Entscheidungen im Angesicht des Wortes Gottes treffen, nicht auf Sand, sondern auf Felsen bauen. Zum Ende des Weltklimagipfels in Glasgow: Aufruf an alle zum Klimaschutz. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz am dreiunddreißigsten Sonntag im „Jahreskreis“, Fünfter Welttag der Armen: „er wird die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen“.

Das Evangelium dieses Sonntags beginne mit einem Satz Jesu, der uns staunen lässt: "In jenen Tagen, nach jener Drangsal, wird die Sonne verfinstert werden und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden“ (Mk 13,24-25). „Aber wie, sogar der Herr fängt an, Katastrophenprophet zu sein?“, fragte sich der Papst. Nein, das sei nicht seine Absicht. Er möchte, „dass wir verstehen, dass alles auf dieser Welt früher oder später vergeht“. Sogar die Sonne, der Mond und die Sterne, die das „Firmament" bildeten – ein Wort, das „Festigkeit“, „Stabilität“ bedeute – seien dazu bestimmt, zu vergehen.

Am Ende aber sagt Jesus, was nicht zusammenbrechen werde: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“ (V. 31). Er unterscheide zwischen vorletzten Dingen, die vergehen, und letzten Dingen, die bleiben würden. Dies sei eine wertvolle Botschaft für uns, die uns bei den wichtigen Entscheidungen des Lebens leiten solle: „Worin sollten wir unser Leben investieren? In das, was vergänglich ist, oder in die Worte des Herrn, die ewig bleiben? Offensichtlich in diese. Aber es ist nicht einfach“.


In der Tat zögen uns die Dinge an, die unter unsere Sinne fielen und uns sofortige Befriedigung verschafften, „während die Worte des Herrn, obwohl sie schön sind, über das Unmittelbare hinausgehen und Geduld erfordern“. Wir seien versucht, uns an das zu klammern, was wir sähen und anfassten und was uns sicherer erscheine. Doch dies sei eine Täuschung, denn „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“. Hier also die Einladung: „das Leben nicht auf Sand bauen: „wenn man ein Haus baut, muss man tief graben und ein solides Fundament legen. Nur ein Narr würde sagen, dass es Geldverschwendung für etwas ist, das man nicht sehen kann“. Für Jesus sei der treue Jünger derjenige, der sein Leben auf den Felsen gründe, der sein Wort sei.

„Und nun fragen wir uns“, so Franziskus: „was ist das Zentrum, das schlagende Herz des Wortes Gottes? Was, kurz gesagt, gibt dem Leben Festigkeit und wird nie enden?“. Der heilige Paulus sage uns, dass die Liebe niemals enden werde (vgl. 1 Kor 13,8). Wer Gutes tue, investiere für die Ewigkeit. Wenn wir einen Menschen sähen, der großzügig und hilfsbereit, sanftmütig und geduldig sei, der nicht neidisch sei, der nicht schwätze, der nicht prahle, der nicht vor Stolz strotze, dem es nicht an Respekt mangle (vgl. 1 Kor 13,4-7), dann sei das ein Mensch, der den Himmel auf Erden baut: „er hat vielleicht keine Sichtbarkeit oder er macht keine Karriere, aber das, was er tut, wird nicht verloren gehen. Denn das Gute geht nie verloren, es bleibt für immer“.

„In was investieren wir unser Leben?“, fragte sich der Paps: „in Dinge, die vergänglich sind, wie Geld, Erfolg, Aussehen, körperliches Wohlbefinden? Hängen wir an irdischen Dingen, als ob wir für immer hier leben würden?“. Das Wort Gottes warne uns heute: der Schauplatz dieser Welt werde vergehen. Nur die Liebe werde bleiben. Sein Leben auf das Wort Gottes zu gründen, bedeute also nicht, der Geschichte zu entfliehen, sondern in die irdischen Realitäten einzutauchen, um sie zu festigen, sie mit Liebe umzugestalten und ihnen das Zeichen der Ewigkeit, das Zeichen Gottes, einzuprägen.

Hier also ein Rat für wichtige Entscheidungen. Vor Entscheidungen solle man sich vorstellen, „dass wir vor Jesus stehen, wie am Ende des Lebens, vor dem, der die Liebe ist. Wenn wir uns dort, in seiner Gegenwart, an der Schwelle zur Ewigkeit sehen, sollten wir die Entscheidung für heute treffen. Es mag nicht die einfachste, die unmittelbarste sein, aber es wird die gute sein (vgl. Ignatius von Loyola, Geistliche Übungen, 187)“.

Nach dem Angelus am Welttag der Armen erinnerte der Papst an den Klimafipfel COP26:

"Der Schrei der Armen, vereint mit dem Schrei der Erde, ertönte in den letzten Tagen auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen COP26 in Glasgow. Ich ermutige diejenigen, die politische und wirtschaftliche Verantwortung tragen, jetzt mit Mut und Weitblick zu handeln. Gleichzeitig lade ich alle Menschen guten Willens ein, sich aktiv für den Erhalt des gemeinsamen Hauses einzusetzen. Zu diesem Zweck wird heute, am Welttag der Armen, die Registrierung für die Plattform Laudato si’ eröffnet, die die ganzheitliche Ökologie fördert".

 


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Lesermeinungen

 edessa 15. November 2021 
 

@Stefan Fleischer

Sehr richtig, das ist auch meine Wahrnehmung, die Kirche ist gespalten in Erlösungstheologie und in Befreiungstheologie. Währen hier im Forum meist die Vertreter der Ersteren zu Wort kommen, sind diese im Gemeindeleben leider zur Größe einer Sekte geschrumpft.


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 SalvatoreMio 15. November 2021 
 

Atheisten aktiv? Oder andere Hintergründe ...

Ich weiß es ja nicht, aber es ist vorstellbar, dass auch Atheisten hier einen Spielraum gesucht und gefunden haben. Damit muss man zumindest rechnen. - Und es gibt noch andere: nachdem ich jemanden wegen seiner ungehobelten Art kritisiert hatte, bekam ich stantepede auf alle Kommentare, die mit dieser Person nichts zu tun hatten, rote Daumen verpasst - wohl aus Rache. Somit bestätigte diese Person, dass ich nicht falsch lag.


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 Alecos 15. November 2021 
 

@Gandalf

Die Einführung des roten Daumens war eigentlich ganz gut, da Leser Beiträge, die sie nicht mögen disliken können. Leider hat diese Einführung den Nachteil, dass Trolls die Vergabe des roten Daumens missbrauchen, um katholische Positionen zu diskreditieren.


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 SalvatoreMio 15. November 2021 
 

Viele glauben eben, das Zentrum des Universums zu sein!

Die roten Daumen hier zeigen mir, dass viele glauben, der Mensch sei das Zentrum der Welt. Doch sobald sie ernsthaft "flach liegen", erfahren sie, was der Mensch wirklich ist. Fakt bleibt jedenfalls, dass wir alle den gleichen Weg gehen müssen wie Johann Wolfgang v. Goethe oder Albert Einstein. Und jeder wird im Tod seine persönliche Läuterung erfahren, da wir Gottes Nähe ohne endgültige Heiligung gar nicht ertragen könnten. Aber viele nennen sich Christen; die Hl. Schrift kennen sie nicht, die Gebote biegen sie nach Gusto um und wissen es sogar besser als Jesus Christus!


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 Diadochus 15. November 2021 
 

@Stefan Fleischer

Mit der Befreiungstheologie von Papst Franziskus, der Sie vom Glauben befreit, müssen Sie leben. Das sind die irdischen Realitäten, denen Sie sich stellen müssen. Wer ist denn der Ausgangspunkt für die vielen leidlichen Diskussionen? Siehe Angelus.


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 Wiederkunft 15. November 2021 
 

Himmel auf Erden

Es sollte eher so augedrückt werden . Ein Stück Himmel oder den Geist des Himmels können wir auf Erden erbauen und erahnen. Der Himmel ist die Schauung Gottes und die absolute Liebe. Überall wo Gott mit dem Herzen angebetet wird und wo bedienungslos geliebt wird, ist das ein Himmelszustand für die Seele. Überall wo Satan verherrlicht wird und Böses im Herzen herscht, ist es der Geist der Hölle. Unser Priester sagte am Sonntag: Es ist wichtig ob wir den Himmel oder die Hölle in unserem Herzen errichten, denn das nehmen wir jeder von uns mit in Jenseits!


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 Stefan Fleischer 15. November 2021 

@ Gandalf

Und warum habt Ihr diese Daumen nicht längst abgeschafft? (Wenn ich mich richtig erinnere, wurde bei der Einführung erklärt, dass viele rote Daumen ein Kriterium für einen Ausschluss sein könnten. Ich nehme an, dass auch Trolle sich daran erinnern und damit spekulieren.)
Im Übrigen aber denke ich, dass viele Diskussionen hier vermieden werden könnten, wenn wir uns zuerst wieder einmal darüber einigen würden, wozu wir hier auf Erden sind und wozu Christus Mensch geworden ist. Oder ist vielleicht nicht einmal die Gottesfrage noch einigermassen klar?
So nebenbei ein Spruch aus meiner Sammlung:
«Seit er erkannt hat, dass nicht die Erde das Zentrum des Universums ist, glaubt der Mensch, er sei es.»


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 Gandalf 15. November 2021 

@Stefan Fleischer

NEIN, die grünen und roten Daumen zeigen nicht viel. Die roten Daumen werden oft von ganz wenigen Usern hier gemacht, manche melden sie sich an, um zu trollen, auch mit Mehrfachaccounts, wir kennen die Namen. Einige wurden schon gesperrt, weil sie nur rumtrollen. Unabhängig davon ist es auf der TO-DO-List, dass die roten Daumen zumindest unsichtbar gemacht werden ...


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 lakota 15. November 2021 
 

@Stefan Fleischer

Sie haben recht! Ich wundere mich immer wieder, daß durch und durch katholische Lehren und Kommentare rote Daumen bekommen.


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 stephanus2 15. November 2021 
 

DKHAO

Das war schon mal Thema. Jesus hat nicht den Himmel auf Erden verkündet, das ist eine Verdrehung, Durchmischung . Er hat das Reich Gottes verkündet, in das man nur durch eine enge Pforte gelangt und nicht wohlfeil durch "Solidarität" und "Verantwortung für das Ganze", sondern indem man möglichst sündenlos lebt und Ihm nacheifert, nachfolgt. Indem man die Gottesliebe an die erste Stelle setzt, die Nächstenliebe im Gehorsam direkt dazu, und zwar im Kleinen,der ungeliebte Nachbar, der nervige Bruder.Der Nächste ist laut dem Gleichnis vom Barmherzigen Samariter der, den du vor Augen hast!Der linke Begriff "Solidarität", von dem immer die ausgeschlossen sind,die anders denken, ist Wischi-Waschi dagegen.


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 Winrod 15. November 2021 
 

Papst Benedikt 16.

warnte noch vor der "universalen Diktatur humanistischer Ideologien".
Papst Franziskus scheint diesbezüglich keine Befürchtungen zu haben.


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 SalvatoreMio 15. November 2021 
 

Zwischen Erlösungstheologie und der Befreiungstheologie

@Stefan Fleischer: ich vermag nicht an eine schnelle Veränderung glauben. Wir schwimmen seit geraumer Zeit auf dieser "neuen Welle", und die meisten schwimmen mit! Am meisten verwundert mich das bei denen, die Theologie studiert haben, von denen man Reflexion und meditatives Leben erwarten dürfte, auch aufgrund von Lebenserfahrung. Aber nein, da ist ein anderer, neuer Geist in die Leute gefahren.


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 Stefan Fleischer 15. November 2021 

Die grünen und roten Daumen

zu meinem letzten Kommentar zeigen deutlich: Unsere Kirche ist gespalten. Der Riss verläuft – vereinfacht gesagt – zwischen der Erlösungstheologie und der Befreiungstheologie, wobei die moderne Befreiungstheologie sich die Frage gefallen lassen muss, wie weit sie noch von der Pseudoreligion des Moralistisch-Therapeutischen Deismus entfernt ist. Ob es der Synode 2023 gelingen wird, die Einheit wieder herzustellen?

Anbei der vollständige Link betr. MTD:
https://blog.jonaserne.net/kirche-des-moralistisch-therapeutischen-deismus-gegruendet/511/

Oder der Kurzlink:

bit.ly/2IrPPB5


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 Alecos 15. November 2021 
 

Tue, was du predigst.

" Wenn wir einen Menschen sähen, der großzügig und hilfsbereit, sanftmütig und geduldig sei, der nicht neidisch sei, der nicht schwätze, der nicht prahle, der nicht vor Stolz strotze, dem es nicht an Respekt mangle."

Wann praktiziert Franziskus endlich was er
predigt, und zeigt sich großzügig und hilfsbereit, sanftmütig und respektvoll, geduldig, und demütig
gegenüber den glaubenstreuen Katholiken, die er voller Verachtung drangsaliert?


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 Alecos 15. November 2021 
 

Den Himmel auf Erden bauen außer in der Kirche?

Der Untergrundskirche in China hat der Papst mit seinem China Deal keinen Himmel auf Erden

beschert, sondern nur in tiefer Trauer und Verzweiflung gestürzt und ins Tal der Tränen befördert. Für Glaubenstreue Katholiken, die die römische Messe lieben, ist diese Liturgie wie ein "Himmel auf Erden" aber diesen Himmel will Franziskus ihnen wegnehmen. Dieser Papst will Klimaschutz aber eine„verbeulte“ Kirche, die verletzt und beschmutzt ist. Franziskus soll vielmehr zuerst den Glauben schützen, den er angreift, bevor er Retter der Welt und des Klimas spielt. Mit Verbreitung von Spaltung, Verwirrung, Irrtümer, und Dauerskandale hat dieser Papst jedenfalls keinen Himmel in der Kirche gebaut.


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 SalvatoreMio 14. November 2021 
 

Füreinander das Beste geben -

das müsste selbstverständlich sein, zur Ehre Gottes und zum Wohl für uns alle. Ein "Himmel auf Erden" wird es dennoch nie, weil wir zu mehr geschaffen sind. Nur 1 Beispiel unter Millionen anderer: es war am 7. November 2021 - ein junges Ehepaar in Afrika, beide Uni-Abschluss, aber keine Arbeit in Aussicht. Seine Freude ist die 11 Monate alte Tochter. Da taucht für die Mutter eine Chance auf, ein Krankenhauspraktikum zu machen mit evtl. späterer Anstellung. Mit der Tochter auf dem Arm, einem entzückenden "Wonneproppen", macht sie sich auf den Weg. Sie kann bei einer Verwandten wohnen. Sie kommt dort an. Von einer Minute zur anderen, ohne jeden ersichtlichen Grund, stirbt das Kind in ihren Armen! Das größte Glück der jungen Familie muss in die Erde gelegt werden. Das ist einige Tage her. Dieser Schmerz wird die Eheleute immer begleiten! - So und anders sieht für Abermillionen Erdenbürger der "Himmel auf Erden" aus.


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 borromeo 14. November 2021 

@DKAHO: Da möchte ich mit einem Zitat von Joseph Kard. Ratzinger (1989) widersprechen

"Das 'Reich Gottes' ist im allgemeinen Bewußtsein der Christen fast durchweg, wie mir scheint, durch die Utopie der besseren zukünftigen Welt ersetzt, für die wir arbeiten und die der eigentliche Bezugspunkt der Moral wird – einer Moral, die so wieder mit Evolutions- und Geschichtsphilosophie verschmilzt und ihre Normen aus dem Optimierungskalkül schöpft. [...] Aber als umfassende Norm menschlichen Tuns reicht die Zukunft nicht aus. Wo das Reich Gottes zur besseren Welt von morgen verkümmert, wird am Schluß die Gegenwart ihr Recht gegen die imaginäre Zukunft behaupten: Die Flucht in die Droge ist die logische Entsprechung zur Vergottung der Utopie. Da sie nicht selber kommen will, holt der Mensch sie an sich heran oder läuft in sie hinein."
---

Der damalige Kard. Ratzinger hat erkannt: Das Reich Gottes ist nicht eine bessere zukünftige Welt! Mithin kann es auch nicht mit dem "Himmel auf Erden" gleichgesetzt oder als solcher gesehen werden.


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 Goldfisch 14. November 2021 
 

Himmel auf Erden

Wir können in "gewisser Weise" zum Urzustand im Paradies vor dem Fall zurückkehren, wo die Menschen im Besitz der Gabe des Göttlichen Willens waren. Diesen Weg eröffnet uns Jesus in den Schriften von LUISA PICCARRETA (+ 1947)über den Göttlichen Willen. Der weltbekannte Theologe Father Dr. Joseph Iannuzzi hat darüber eine von der Gregoriana-Universität in Rom approbierte Dissertation verfasst und nachgewiesen, dass diese Schriften ganz katholisch und im Herzen der Kirche sind und den großen Plan Gottes zur Vollendung der Menschheit beinhalten. Gott wird endlich das 2000-jahrelange Gebet der Kirche erhören: DEIN REICH KOMME, DEIN WILLE GESCHEHE WIE IM HIMMEL SO AUF ERDEN.
(s. z.B. www.goettlicherwille.org, www.luisapiccarreta.de,www.ltdw.org )


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 DKAHO 14. November 2021 
 

@Stefan Fleischer

Der Himmel auf Erden

Das ist das, was Jesus als das Reich Gottes verkündet hat. Und genau darum geht es.

Was Jesus nämlich mit dem Reich Gottes verkündete, war in erster Linie etwas, das sich auf die Beziehungen untereinander und zu Gott bezog . Die Beziehungen zu Gott spiegeln sich in den Beziehungen zum Mitmenschen, als erstes innerhalb der Gemeinde (aber auch darüber hinaus): „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt!“ – So formuliert es Jesus gem. Johannes 13,34-35.
Die Konsequenz: Füreinander eintreten, solidarisch sein mit den Mitmenschen, Verantwortung für das Ganze übernehmen! Das ist, was Jesus mit der „Basilea tou Theou“ meint, mit der Herrschaft Gottes (über unser Leben), wie die korrekte Übersetzung lautet statt des doch sehr statischen Begriffs „Reich Gottes“ – da denken wir zu sehr an ein „Land“ statt an Beziehung.


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 Diadochus 14. November 2021 
 

Investition

Papst Franziskus hat heute quasi einen doppelten Festtag gefeiert, das Ende des Weltklimagipfels in Glasgow und den Welttag der Armen. Papst Franziskus fängt in seinem Angelus stark an, indem er die Frage stellt: „Worin sollten wir unser Leben investieren? In das, was vergänglich ist, oder in die Worte des Herrn, die ewig bleiben?" Wir seihen versucht, uns an die Dinge der Erde zu klammern. Der Papst mahnt richtigerweise, erliegt dann letztlich doch der Versuchung und taucht ein in die "irdischen Realitäten". Schon sind wir wieder bei der stereotypen erbrechenden "ganzheitlichen Ökologie" von Laudato Si angelangt, in die Papst Franziskus allzu gerne investiert. Ob er da die geistliche Übung 187 des hl. Ignatius von Loyola nicht etwas missverstanden hat?


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 Stefan Fleischer 14. November 2021 

Der Himmel auf Erden

Das ist m.E. eine klare Illusion. Dafür müsste das Paradies auf Erden wieder errichtet werden. Dazu ist der Mensch nicht fähig, bzw. er wäre nicht fähig darin zu leben, solange die mit der Ursünde ererbte Neigung in jedem Einzelnen besteht, sein zu wollen wie Gott, selbst wissen zu können, was gut und was böse ist.
Gott allein könnte uns von dieser Neigung erlösen. Er hat es nicht getan. Nicht dazu ist Christus Mensch geworden, sondern um uns aus unseren Sünden zu erlösen, damit wir uns so den Weg zur ewigen Heimat zu gehen vermögen.
Gott wollte vom ersten Menschen, dass er aus freiem Willen Ja sage zu ihm. Dieser liess sich verführen abzulehnen. Christus lehrt uns, dieses Ja zu Gott und seinem Heiligen Willen neu zu sagen, in jeder Situation unseres Lebens, damit wir fähig werden, dies einst eine Ewigkeit lang zu tun.


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 SalvatoreMio 14. November 2021 
 

Eure Heimat ist im Himmel! - Philipperbrief 3,20

Die ganze Hl. Schrift ruft uns auf, einander zu lieben und Gutes zu tun. Und von diesem Bemühen legt die Kirchengeschichte, legen viele Heilige und auch wir in unserem kleinen Alltag Zeugnis ab - mal besser, mal schlechter. - Aber Christus kam in die Welt, um uns von den Sünden zu erlösen. Seine letzten Worte im Sterben waren: "Es ist vollbracht!" - Und zuvor schon sagte er: "Arme habt ihr allezeit unter Euch" sowie "Mein Reich ist nicht von dieser Welt!" Wir betrügen einander - auch die Armen - wenn wir allein das Diesseits verbessern wollen! Unser Weg ist ein Pilgerweg zu Gott. Darauf müssen Christen aufmerksam machen! Die Armen müssen sich übrigens vor Gott genauso verantworten wie die Reichen, denn sie sind nicht automatisch heiliger als Wohlhabende! Übrigens: wer ist arm? Darüber kann man Bücher schreiben!

"


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 Winrod 14. November 2021 
 

Wer den Himmel auf Erden sucht,

könnte bitter enttäuscht werden.


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 borromeo 14. November 2021 

"Den Himmel auf Erden bauen" – ich weiß nicht,

ob dies nicht vielleicht eine Grundhaltung ist, die in der Vergangenheit und heute oft viel Übles ausgelöst hat und immer noch auslöst. Kommunismus und Sozialismus – proklamierten diese Ideologien denn nicht auch immer "den Himmel auf Erden" oder das irdische Paradies? Und die neue Klimareligion – ist das nicht auch ein ideologischer Weg der suggeriert, der Mensch könne das Klima, eine im übrigen in langen Perioden gemessene statistische Größe, beherrschen oder gar "zur Raison bringen"?

Vielleicht ist die Aussage des Papstes gut gemeint, aber ob sie in die richtige Richtung weist, bezweifle ich. Zu eng verbindet der Papst damit gleich wieder den Hinweis auf den "Klimagipfel" und das sogenannte "gemeinsame Haus".

Wahr ist hingegen:
"das Leben nicht auf Sand bauen: wenn man ein Haus baut, muss man tief graben und ein solides Fundament legen.' " Allerdings bitte ich auch den Papst, auf solidem Fundament zu bauen und nicht ständig gegen die "rigide" Tradition der Kirche zu arbeiten.


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 Schlicht Josef 14. November 2021 
 

Goldene Worte

Schöne Worte hat der Papst da gefunden.


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 mrx 14. November 2021 
 

Man sollte die Blengranaten der Freimauerer schon kennen!

Dass Franziskus zu denen mit katholischem Glitter greift, liegt auf der Hand. Aber kein Mensch baut einen Himmel auf Erden! Wir sind Sünder und schon das babylonische Ansinnen ist antikatholische Überhebung.


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 lukas.l 14. November 2021 
 

Ich bin sehr froh darüber, dass wir diesen Papst haben. Gott schenke ihm Gesundheit und ein langes Leben.


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 DKAHO 14. November 2021 
 

Großartige Worte von Franziskus !

"Wenn wir einen Menschen sähen, der großzügig und hilfsbereit, sanftmütig und geduldig sei, der nicht neidisch sei, der nicht schwätze, der nicht prahle, der nicht vor Stolz strotze, dem es nicht an Respekt mangle (vgl. 1 Kor 13,4-7), dann sei das ein Mensch, der den Himmel auf Erden baut: „er hat vielleicht keine Sichtbarkeit oder er macht keine Karriere, aber das, was er tut, wird nicht verloren gehen. Denn das Gute geht nie verloren, es bleibt für immer“.

Das ist Reich Gottes und ewiges Leben !


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 Simon Tolon 14. November 2021 
 

Alle salbungsvollen Worte von ihm, ...

... sie können doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass er fast schon zuverlässig anders handelt als er redet. Doch davon abgesehen haben die sozialklempnerischen Architekten eines "Himmels auf Erden" noch immer massenweise Tod, Armut und Verderbnis über die Menschen gebracht. Was verliert die Kirche, die Menschheit in diesem Pontifikat wertvolle Zeit! Und welches Ungemach droht von solcher Politik erneut!


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