Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  2. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  10. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  11. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  12. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'

Niederländische Studie: Unbegrenzte Massenmigration bedeutet Ende des Wohlfahrtsstaates

28. Jänner 2024 in Chronik, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Migrationsforscher haben ermittelt, welche finanziellen Folgen die Einwanderung für die öffentlichen Finanzen hat.


Den Haag (kath.net/jg)
Unbegrenzte Massenmigration bedeutet „das Ende des Wohlfahrtsstaates, wie wir ihn heute kennen“. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus den Niederlanden. Renommierte Migrationsforscher um Gerrit Kreffer haben eine Untersuchung mit  dem Titel „Folgen der Einwanderung für die öffentlichen Finanzen“ erstellt und veröffentlicht, berichtet die Zeitung BILD.

Die Forscher haben ermittelt, was ein Migrant den Staat kostet oder in welcher Höhe er ihn beispielsweise durch die Zahlung von Steuern bereichert. Sie haben eine Tabelle erstellt, in welcher die Migranten nach Motiven wie Asyl oder Arbeit, Herkunftsländern und finanziellen Folgen eingeteilt werden.


Am teuersten sind Flüchtlinge aus Afrika. Sie kosten rund 625.000 Euro pro Person. Arbeitseinwanderer aus den USA oder Japan hingegen bereichern den Staat um durchschnittlich 625.000 Euro. Asylwerber bringen im Schnitt keine positiven Effekte für die Staatsfinanzen sondern verursachen Kosten von durchschnittlich 475.000 Euro, berichtet die BILD.

Der Bremer Migrationsforscher Stefan Luft hält die Studie laut BILD für „sehr wichtig und aussagekräftig“. Untersuchungen wie diese „geben der Politik wichtige Orientierungen in die Hand“, sagt er. Die Niederlande und Deutschland hätten viele strukturelle Gemeinsamkeiten. In Deutschland würden Untersuchungen, die detailliert die Herkunftsregionen von Migranten darstellen, nicht durchgeführt. Man befürchte, die könne als Diskriminierung wahrgenommen werden, sagt Luft. Wörtlich fügt er hinzu: „Man verschließt also bewusst die Augen vor den unterschiedlichen Integrationsbilanzen und ihren Ursachen.“ Man müsse dann auch keine Konsequenzen ziehen, die man politisch ohnehin nicht ziehen wolle, zitiert die BILD Luft.

Abschließend zitiert die Zeitung den CDU-Innenexperten Stefan Heck. Dieser verlangt, dass auch die Entscheidungen der Migrationspolitik auf finanzielle Folgen geprüft werden müssen. „Wir brauchen solche Zahlen auch für Deutschland“, fordert er.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Migration

  1. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  2. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  3. 100.000 Euro von der EKD für Afghanen, damit diese Aufenthalt in Deutschland einklagen können
  4. Thomas von Aquin über Migration
  5. Katholische Büroleiter kritisieren Stellungnahme der Berliner Büros zur Asylpolitik der Union
  6. US-Vizepräsident Vance: ‚Europa läuft Gefahr, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen‘
  7. Bürgermeister von New York dankt Regierung Trump für Kampf gegen kriminelle Migranten
  8. US-Bischofskonferenz verklagt die Regierung Trump
  9. Phil Lawler: Der Brief des Papstes an die US-Bischöfe zur Migrationspolitik war ‚katastrophal‘
  10. Bischöfe von North Carolina: Staaten haben ein Recht auf Grenzkontrollen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  3. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  4. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  5. Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
  6. 3,5 Millionen Ave Maria für den Papst
  7. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan
  8. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  9. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  10. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  11. Vatikan: Papst verbrachte nach Krebs-OP eine ruhige Nacht
  12. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  13. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz