Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  7. Menschenrecht auf Abtreibung?
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

Niederländische Studie: Unbegrenzte Massenmigration bedeutet Ende des Wohlfahrtsstaates

28. Jänner 2024 in Chronik, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Migrationsforscher haben ermittelt, welche finanziellen Folgen die Einwanderung für die öffentlichen Finanzen hat.


Den Haag (kath.net/jg)
Unbegrenzte Massenmigration bedeutet „das Ende des Wohlfahrtsstaates, wie wir ihn heute kennen“. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus den Niederlanden. Renommierte Migrationsforscher um Gerrit Kreffer haben eine Untersuchung mit  dem Titel „Folgen der Einwanderung für die öffentlichen Finanzen“ erstellt und veröffentlicht, berichtet die Zeitung BILD.

Die Forscher haben ermittelt, was ein Migrant den Staat kostet oder in welcher Höhe er ihn beispielsweise durch die Zahlung von Steuern bereichert. Sie haben eine Tabelle erstellt, in welcher die Migranten nach Motiven wie Asyl oder Arbeit, Herkunftsländern und finanziellen Folgen eingeteilt werden.


Am teuersten sind Flüchtlinge aus Afrika. Sie kosten rund 625.000 Euro pro Person. Arbeitseinwanderer aus den USA oder Japan hingegen bereichern den Staat um durchschnittlich 625.000 Euro. Asylwerber bringen im Schnitt keine positiven Effekte für die Staatsfinanzen sondern verursachen Kosten von durchschnittlich 475.000 Euro, berichtet die BILD.

Der Bremer Migrationsforscher Stefan Luft hält die Studie laut BILD für „sehr wichtig und aussagekräftig“. Untersuchungen wie diese „geben der Politik wichtige Orientierungen in die Hand“, sagt er. Die Niederlande und Deutschland hätten viele strukturelle Gemeinsamkeiten. In Deutschland würden Untersuchungen, die detailliert die Herkunftsregionen von Migranten darstellen, nicht durchgeführt. Man befürchte, die könne als Diskriminierung wahrgenommen werden, sagt Luft. Wörtlich fügt er hinzu: „Man verschließt also bewusst die Augen vor den unterschiedlichen Integrationsbilanzen und ihren Ursachen.“ Man müsse dann auch keine Konsequenzen ziehen, die man politisch ohnehin nicht ziehen wolle, zitiert die BILD Luft.

Abschließend zitiert die Zeitung den CDU-Innenexperten Stefan Heck. Dieser verlangt, dass auch die Entscheidungen der Migrationspolitik auf finanzielle Folgen geprüft werden müssen. „Wir brauchen solche Zahlen auch für Deutschland“, fordert er.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Migration

  1. 100.000 Euro von der EKD für Afghanen, damit diese Aufenthalt in Deutschland einklagen können
  2. Thomas von Aquin über Migration
  3. Katholische Büroleiter kritisieren Stellungnahme der Berliner Büros zur Asylpolitik der Union
  4. US-Vizepräsident Vance: ‚Europa läuft Gefahr, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen‘
  5. Bürgermeister von New York dankt Regierung Trump für Kampf gegen kriminelle Migranten
  6. US-Bischofskonferenz verklagt die Regierung Trump
  7. Phil Lawler: Der Brief des Papstes an die US-Bischöfe zur Migrationspolitik war ‚katastrophal‘
  8. Bischöfe von North Carolina: Staaten haben ein Recht auf Grenzkontrollen
  9. US-Bischof Burbidge: Katholische Soziallehre verlangt keine offenen Grenzen
  10. Kontroverse um Migrationspolitik zwischen Vizepräsident Vance und US-Bischöfen






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  7. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  14. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  15. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz