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Generalaudienz: Papst gedenkt Pius X.

18. August 2010 in Aktuelles, 22 Lesermeinungen
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In seinem ersten Motu Proprio als Papst bestätigt er 1903, dass der echte christliche Geist seine erste Quelle in der aktiven Teilnahme – der participatio actuosa – an den Sakramenten und dem öffentlichen Gebet in den Feiern der Kirche hat.


Vatikanstadt (kath.net/RV) Ein ‚konservativer Reformer’ unter seinen Vorgängern auf dem Papstthron stand an diesem Mittwoch im Zentrum der Papstaudienz: der heilige Pius X. Das berichtet Radio Vatikan. Das Pontifikat des ersten im 20. Jahrhundert gewählten Papstes habe die Kirche tief geprägt, so Benedikt XVI.

Pius habe seinen Antrieb in Reformbemühungen gehabt, zunächst in der römischen Kurie, dann aber auch in der Priesterausbildung und in akademischen Institutionen wie dem von ihm gegründeten päpstlichen Bibelinstitut, dem Biblicum, in Rom. Sein Motto: „instaurare omnia in Christo“, „alles in Christus erneuern.“ Sein Augenmerk lag auf der Glaubensbildung der Christen durch einen Katechismus, „einfach, klar und präzise“ verfasst, sagte Benedikt XVI.


„Beträchtliche Aufmerksamkeit hat er der Reform der Liturgie gewidmet, um ein echtes Gebets- und Glaubensleben zu ermöglichen und eine vollere Teilnahme an den Sakramenten. In seinem ersten Motu Proprio als Papst bestätigt er 1903, dass der echte christliche Geist seine erste und unverzichtbare Quelle in der aktiven Teilnahme – der participatio actuosa – an den heiligen Sakramenten und dem öffentlichen Gebet in den Feiern der Kirche hat.“

Um den Glauben der Menschen zu schützen, habe sich Pius entschieden einigen theologischen Tendenzen entgegengestellt. Er habe den sogenannten Modernismus verurteilt und eine wissenschaftliche Methode befördert, die die Offenbarung in Übereinstimmung mit der Tradition der Kirche betrachtet.

Papst ruft zu Solidarität für Pakistan auf

Papst Benedikt XVI. hat zu mehr Hilfe für die Flutopfer in Pakistan aufgerufen. Den Betroffenen dürfe nicht die Solidarität und die konkrete Unterstützung der internationalen Gemeinschaft fehlen, sagte Papst Benedikt XVI. vor Tausenden von Gläubigen und Besuchern bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch:

„Meine Gedenken sind in diesem Augenblick bei der Bevölkerung Pakistans. Die große Überschwemmung, unter der sie leidet, hat sehr viele Opfer gefordert und viele Familien obdachlos gemacht. Ich vertraue alle tragischerweise Betroffenen der erbarmenden Güte Gottes an; ich versichere allen Familien und allen Menschen, die wegen dieses Unglücks leiden, meine geistliche Nähe. Ich hoffe, dass es unseren Brüdern und Schwestern, die so sehr geprüft werden, nicht an unserer Solidarität und nicht an konkreter Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft fehle.“

Foto: (c) Vatican TV


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